Inbetriebsetzung Gotthardbasistunnel

Der Gotthardbasistunnel: 150 km Gleisanlagen, überdeckt von bis zu 2500 Metern dicken Felsschichten, Temperaturen von bis zu 40 Grad, alle 325 Meter Querstollen, zwei Nothaltestellen unter Tage und zahlreiche Nebenbauwerke verteilt zwischen Erstfeld und Poleggio. 

Die Inbetriebsetzung dieses Bauwerks bedeutete 1514 angemeldete Testschichten, 2873 Testfahrten mit über 111'000 gefahrenen Kilometern, Höchstgeschwindigkeiten mit 275 km/h und Züge von bis zu 1500 Metern Länge. 3700 Einsatzdossiers mit 18'000 Einzeldateien wurden an über 1100 Beteiligte bedarfsgerecht und durch PLATIN automatisiert versandt.

1/7

2873

Testfahrten

1100

Testteilnehmer

3700

versandte Einsatzdossiers

111000

gefahrene Kilometer

Unsere Leistungen im Detail

Im Auftrag der IUB Engineering AG und der Bauherrin der NEAT, der AlpTransit Gotthard AG, durften wir das sogenannte Projektbüro Inbetriebsetzung (PB IBS) leiten. Unterstützt wurden wir von einem Top-Team der IUB und profitierten von einer äusserst angenehmen und professionellen Zusammenarbeit mit der AlpTransit.

Das PB IBS – das ist der Dreh- und Angelpunkt der Inbetriebsetzung. Hier laufen alle Fäden zusammen. Testreihen werden besprochen, protokolliert, Termine festgelegt und abgestimmt mit anderen Testnachweisteams. Von der Grobplanung geht es dann an die schichtscharfe Detailplanung.  Drehbücher sind zu prüfen, Züge und Personal zu organisieren, Trassen und Sperrungen von Gleisen zu planen, das korrekte Schalten der Fahrstromanlagen in die Wege zu leiten, bei Bedarf Sicherheitskonzepte zu verfassen und besondere Bedarfe der Testnachweisteams aufzunehmen. Eingriffe an Anlagen sind abzustimmen und am Ende alle zu informieren über die einzelnen Tests. Diese ungeheure Menge an Daten wird im eigenen Planungstool PLATIN bewirtschaftet, aktualisiert, für den Versand aufbereitet, automatisch versandt und archiviert.